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am 19. Juli

Armut senken & sozialen Zusammenhalt stärken. Grün 3.0 - Ausgabe 3/2017

Ulrike Pilgram - Nach über acht Monaten intensiven Verhandlungen haben wir uns mit der SPÖ auf eine soziale Absicherung für Menschen in Notsituationen geeinigt.

​Am 20. Juni wurde die neue Mindestsicherung für Wien mit Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou, Bürgermeister Michael Häupl, der Sozialsprecherin der Grünen Birgit Hebein und Stadträtin Sandra Frauenberger präsentiert. Wir bieten strukturelle Lösungen, damit vor allem junge Menschen eine Chance haben, sich eine Zukunft ohne Mindestsicherung aufbauen zu können. Kein Rückbau des Sozialstaates, sondern aktive Arbeitsmarktpolitik: Das ist der Wiener Weg!

Wien hat sich das Ziel gesetzt, Menschen mittels Ausbildung und individueller Beratung zu fördern, um ein selbständiges Leben ohne Mindestsicherung führen zu können. Erstmals werden AMS und MA 40 in einem Gebäude zusammenarbeiten. Erstmals gibt es Zugang zu Rehabilitation für kranke BezieherInnen der Mindestsicherung und es gibt erstmals eine durchgehende Betreuung und Unterstützung für alle jungen Menschen bis 25. Wir Grüne nehmen die Probleme der Menschen ernst und helfen ihnen diese aus eigener Kraft zu überwinden.

In der gleichen Woche in der die neue Wiener Mindestsicherung präsentiert wurde, hatten wir im dritten Bezirk die Sitzung der Bezirksvertretung. Bei Temperaturen von 30 Grad gab es hitzige Debatten zu WLAN-Beschränkung in Wien-Mitte und einem sektoralen Bettelverbot (Beides wurde natürlich von der SPÖ und uns abgelehnt). Die Diskussionen haben wieder gezeigt, wie wichtig eine rot-grüne Koalition in Wien ist. Die rot-grüne Stadtregierung hat bisher nicht nur beim Thema Mindestsicherung Haltung gezeigt! Was noch in unserem Bezirk passiert bzw. passieren wird, lesen Sie in dieser Ausgabe. Viel Freude beim Lesen und einen erholsamen Sommer wünsche ich Ihnen im Namen der Grünen Landstraße!​