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am 12. Oktober

Unser Held der Arbeitswelt

Webredaktion Grüne Landstraße - Dem kämpferischen Gewerkschafter und Ökonomen Markus Koza kann so bald keiner was vormachen wenn es um das Arbeits- und Sozialrecht geht.

Markus Koza, Ökonom und Gewerkschafter aus Wien, kandidiert auf dem vierten Wiener Listenplatz für die Nationalratswahl. Mit der Arbeitswelt von heute kennt sich der 46-Jährige bestens aus. Dass nach 40 Jahren 40-Stundenwoche eine Arbeitszeitverkürzung in Richtung 35 Stunden überfällig ist, steht für ihn fest. Weil Arbeit und Einkommen gerechter verteilt werden müssen. „Wir Grüne sind für die 95 Prozent da, die tagtäglich arbeiten gehen, ein Einkommen beziehen, oder auch ums Überleben kämpfen. Wir sind für die Mitte der Gesellschaft da, genauso wie für jene, die oft zu wenig für ein gutes Leben haben“, stellt Markus Koza fest.

Arbeitszeit-Politik darf sich nicht nur an den Wünschen der Wirtschaft orientieren, sondern auch an jenen der ArbeitnehmerInnen. Angesichts steigender Anforderungen im Berufsleben, Änderungen in der Arbeitswelt und der fortschreitenden Digitalisierung braucht es ein Recht auf Weiterbildung - wie z.B. auf eine sozial abgesicherte Auszeit zur beruflichen Umorientierung oder Weiterbildung.

GLEICHES RECHT FÜR ALLE

Die Gleichstellung von ArbeiterInnen und Angestellten ist für uns Grüne ein „Gebot der Stunde“, allerdings darf die Angleichung nicht nach unten stattfinden. Zusätzlich erwarten wir uns auch eine Erweiterung des ArbeitnehmerInnen-Begriffs. „Auch freie DienstnehmerInnen und neue Selbstständige sollen einbezogen und so das ArbeitnehmerInnenrecht modernisiert werden“, fordert Koza. Prekäre Beschäftigungsverhältnisse wollen wir entschieden zurückdrängen. „Mit einem Mindestlohn von 1.750 Euro brutto bei Vollzeit, einer Erbschaftssteuer ab 500.000 Euro und einer stärkeren Besteuerung von Kapital und Ressourcenverbrauch bei gleichzeitiger steuerlicher Entlastung von Arbeit, wollen wir für mehr Gerechtigkeit sorgen.“, sagt unser Nationalratskandidat.

UND WARUM HAT ES DEN LEIDENSCHAFTLICHEN PILZ-SAMMLER IN DIE POLITIK GEZOGEN?

Der Grund war immer derselbe: Selber mitgestalten statt nur verwaltet zu werden! An der Universität war er Fraktionssprecher der Grünalternativen Studierenden (GRAS) und Referent an der ÖH-Bundesvertretung. Schließlich wurde er als Mitglied unserer Gewerkschaftsfraktion AUGE/UG aktiv und ist heute im ÖGB-Vorstand vertreten. Auf lokaler Ebene ist Markus Koza Bezirksrat auf der Wieden.​