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am 7. November 2017

Was noch nicht ist, kann noch werden!

Ulrike Pilgram - Nun haben wir auch eine im Bezirk: eine Begegnungszone! Diese Bezeichnung darf für den Straßenabschnitt zwischen der neuen Postzentrale und der Salmgasse nun offiziell in den Mund genommen werden.

Das freut uns sehr, doch wir finden, es braucht für eine Begegnungszone mehr als eine Niveau-Angleichung zwischen Fahrbahn und Gehsteig.

Sie soll den Verkehr entschleunigen und für eine Gleichstellung aller VerkehrsteilnehmerInnen sorgen, ob FußgängerInnen, Radfahrende oder FahrzeuglenkerInnen. Alle haben aufeinander Rücksicht zu nehmen und dürfen einander gegenseitig nicht mutwillig behindern.

Damit eine Begegnungszone auch ihrem Namen alle Ehre macht, braucht es aber auch eine gewisse Aufenthaltsqualität und diese fehlt leider noch. Daher haben wir in der letzten Bezirksvertretungssitzung im September einen Antrag auf eine Ausgestaltung der Begegnungszone (z.B. mit Sitzgelegenheiten) gestellt. Das Büro von Stadträtin Maria Vassilakou wurde ersucht, gemeinsam mit dem Bezirk die Planung vorzunehmen. Unser Antrag erhielt die Mehrheit und wurde mit Stimmen der SPÖ, Neos und Andas angenommen. Wir bleiben dran und werden uns dafür einsetzen, dass die Pläne im Bezirk auch umgesetzt werden!