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am 22. Jänner

Gute Gründe für grüne Wände

- Bereits heute sind Großstädte von den Folgen des Klimawandels betroffen. Die Auswirkungen sind steigende Temperaturen und Hitzestress. Grün in der Stadt ist daher wichtiger den je.

Angesichts der steigenden Erhitzung in Wien kommt der Fassadenbegrünung eine besondere Bedeutung zu: Sie erfüllt den Zweck einer lokalen „Klimaanlage“, indem sie im Sommer das Mikroklima kühlt. Dadurch hat die Vertikalbegrünung in der Stadt ein großes Potenzial. Die Vorteile liegen auf der Hand: Sie bietet die Möglichkeit zur Begrünung auch dort, wo aufgrund fehlenden Raumes für Wurzeln oder zu schmalen Straßen keine Baubepflanzungen möglich sind. Begrünte Fassaden bieten Lebensraum für Kleintiere, wirken positiv auf das Kleinklima und werten graue Fläche optisch ungemein auf.

Im dritten Bezirk gibt es sehr dicht verbaute Gegenden mit wenig Grünflächen, wie z. B. das Fasanviertel, das Weißgerberviertel oder auch die Aspangstraße. Eine Vertikalbegrünung an öffentlichen Gebäuden ist eine gute Gelegenheit diesen Vierteln zu einem besseren Mikroklima zu verhelfen.

Wir fordern ein Pilotprojekt einer Vertikalbegrünung in einem dieser dicht bebauten Vierteln. Daher stellten wir in der letzten Bezirksvertretungssitzung im Dezember einen Antrag an Stadträtin Sima. Wir ersuchen sie einen Kataster mit einer Maßnahmenliste für unseren Bezirk für öffentliche Gebäude, die für eine Fassadenbegrünung geeignet sind, erstellen zu lassen. Mit diesem Kataster soll gemeinsam mit dem Bezirk eine Vertikalbegrünung an einem geeigneten Gebäude als Pilotprojekt umgesetzt werden.

Leider wurde dieser Antrag dem Umweltausschuss zugewiesen. In diesem wird der Antrag nun diskutiert. Wir werden für ein Pilotprojekt kämpfen und Sie über den Ausgang im Umweltausschuss informieren.

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