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Freitag, 19. März 2010

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Zug um Zug - Besser auf allen Linien

30.11.2009 20:15

 

Zug um Zug - Besser auf allen Linien

Anstatt das Angebot zu verbessern, streichen die ÖBB Züge und betreiben damit aktive KundInnenvertreibung.

- Für die vielen PendlerInnen bedeuten die Fahrplanverschlechterungen längere Wartezeiten und viel Ärger.

- Auf der Westbahnstrecke werden ca. 10 Prozent der Züge einfach gestrichen.

- Auf der Schnellbahn-Stammstrecke in Wien kommt es ganztags, auch in der Hauptverkehrszeit, statt bisher maximal 7,5 Minuten nun zu 9-Minutenintervallen

 

Die Grünen fordern:

Zuverlässige und saubere Züge. Besseres Baustellenmanagement

Baustellenbedingte Behinderungen dürfen nicht auf Kosten der Fahrgäste gehen.

Bau- und Erhaltungsarbeiten sollen ausschließlich während der Betriebspausen in der Nacht stattfinden, für umfangreichere Bauarbeiten sind – ähnlich wie beim Straßenbau – entsprechend leistungsfähige Provisorien zu schaffen, welche eine Unterbrechung des Bahnverkehrs nicht mehr nötig machen. Weil die ÖBB die Immobilienverwertung rasch vorangetrieben hat, kommt es ab 13. Dezember zu unnötigen Verschlechterungen für die PendlerInnen und die anderen Fahrgäste

 

Schnellbahn-Milliarde für Verbesserung des PendlerInnen-Angebots

Ausarbeitung eines Sonderinvestitionsprogramms zur raschen Beseitigung von Kapazitätsengpässen des Bahnverkehrs in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland.

Folgende Projekte sind kurz- bis mittelfristig umzusetzen:

- Viergleisiger Ausbau zwischen Wien-Meidling und Mödling, viergleisiger Ausbau zwischen Wien-Simmering und Wien-Stadlau, zweigleisiger Ausbau zwischen Stockerau und Hollabrunn sowie zwischen Wolkersdorf und Mistelbach.

- Trassenverbesserungen und Anhebung der Höchstgeschwindigkeit auf 120-140 km/h auf der gesamten Pottendorferlinie sowie

- Sanierung der Nordbahn für durchgehend 160 km/h und kürzere Zugfolge-Abstände.

Attraktive Öffis, um das Klima zu schützen

Österreich ist schon lange kein Umweltmusterland mehr, sondern das Klimaschutz-Schlusslicht der EU. Als Hauptverursacher weist der Verkehrssektor die höchsten Steigerungsraten beim CO2-Ausstoß auf (+90% gegenüber 1990). Dennoch werden rund um Wien weitere Autobahnen gebaut bzw. geplant (z.B. die Lobauautobahn) und gleichzeitig der Öffentliche Verkehr kaputtgespart und Nebenlinien stillgelegt.

Damit muss Schluss sein. Die bis zu 5 Milliarden Euro, die alleine der Autobahnring um Wien die SteuerzahlerInnen kosten wird, wären besser in funktionierende öffentliche Verkehrsmittel in und rund um Wien zum Nutzen der PendlerInnen und der Umwelt investiert.

 

Unterstützen Sie deshalb unsere Protestaktion .

Verkehrsministerin Bures muss klare und sinnvolle Prioritäten für bessere Öffis setzen.

www.gruene.at/zug_um_zug



 

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